⭐ Nackenschmerzen & Schwindel – warum oft das Nervensystem dahintersteckt
- Andreas Dohrmann

- 24. Nov. 2025
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Dez. 2025
Ein Premium-Guide, der die Ursache endlich verständlich macht

1. Einleitung: Warum Nackenschmerzen & Schwindel so oft zusammen auftreten
Viele Menschen erleben es wie aus dem Nichts:
Nackenschmerzen
Druck im Hinterkopf
Schwindel oder Benommenheit
„Schwankgefühl“ beim Gehen
Unsicherheit, als würde der Boden leicht wanken
Sehstörungen oder Konzentrationsprobleme
innere Unruhe oder Herzrasen
Und fast alle fragen sich:
👉 „Kommt das vom Nacken – oder vom Kreislauf – oder von der Psyche?“
Die Wahrheit:
Bei einem Großteil ist es ein Zusammenspiel aus HWS, Faszien, Stressachsen & Nervensystem.
Und genau das bleibt in klassischen Befunden wie MRT, CT oder Blutwerten oft unsichtbar.
Der wichtigste Zusammenhang, der häufig übersehen wird:
Nackenschmerzen + Schwindel entstehen oft dann, wenn die HWS das Nervensystem reizt.
Im Fokus stehen dabei:
Atlas (C1) & Axis (C2)
obere Halsfaszien
vegetatives Nervensystem (Vagus & Sympathikus)
Stressachsensystem (HPA-Achse)
Muskelketten von Nacken bis Becken
Wenn sich diese Bereiche verspannen oder blockieren, kommt es zu Störungen in:
Gleichgewicht
Augensteuerung
Durchblutung
Muskeltonus
Stressregulation
➡ Das erklärt, warum Menschen gleichzeitig Nackenschmerzen & Schwindel entwickeln — selbst wenn medizinische Befunde unauffällig sind.
2. Was hinter Nackenschmerzen & Schwindel wirklich steckt (einfach erklärt)
2.1 Muskuläre Dysbalancen der HWS
Fehlhaltungen, Desk-Arbeit oder Stress führen dazu, dass bestimmte Muskeln überaktivieren:
suboccipitale Muskulatur (hinterer Kopf)
SCM (Kopfwender)
oberer Trapezius
tiefe Nackenstabilisatoren (DNF)
Diese Muskeln beeinflussen:
Augensteuerung
Gleichgewicht
Kopfbewegungen
Durchblutung
Wenn sie verspannen → Schwindel, Druckgefühl, Benommenheit, Kopfschmerzen.
2.2 Atlas-Instabilität & Fehlrotationen
Der Atlas (C1) hat direkten Einfluss auf:
Gleichgewicht (Vestibularsystem)
Augenbewegungen
Spannung der Faszien
Hirnhaut
Vagusnerv
Schon kleine Fehlstellungen können ausreichen, um Symptome auszulösen:
👉 Taumeligkeit
👉 diffuse Benommenheit („Gehirnnebel“)
👉 Gefühl „nicht richtig im Körper zu sein“
2.3 Zervikogener Schwindel
Eine häufig unterschätzte Form:➡ Schwindel ausgelöst durch Nackenstrukturen
Er entsteht durch:
gereizte Gelenke (Facetten)
verspanntes Bindegewebe
reduzierte Tiefensensibilität
gestörte Propriozeption
Der Körper weiß nicht mehr exakt, wo sich Kopf & Hals befinden – und erzeugt Schwindel.
2.4 Vagusnerv & vegetatives Nervensystem
Stress, hohe innere Anspannung oder Schlafmangel führen dazu, dass der Sympathikus dominiert.
Das Resultat:
flache Atmung
Muskelspannung im Nacken
erhöhter Puls
Unruhe
Gleichgewichtsschwankungen
Ist der Vagusnerv unteraktiv → kann Schwindel entstehen.
Das ist kein psychisches Problem, sondern ein physiologisches.
2.5 Augen-Nacken-Verbindung
Ein völlig unterschätzter Mechanismus:➡ Die Augenmuskeln sind eng mit der suboccipitalen Muskulatur gekoppelt. Viel Bildschirmarbeit → Augen überlastet → Nacken verkrampft → Schwindel & Unruhe.
2.6 Faszienketten von Nacken bis Becken
Das Fasziensystem ist wie ein großes Netzwerk. Zug & Spannung können sich übertragen:
Kiefer → Nacken
Brustkorb → HWS
Beckenrotation → schiefe Statik → Nacken-Überlastung
Viele Menschen haben Schwindel, weil die Beckenstatik nicht stimmt.
3. Die häufigsten Auslöser im Alltag
langes Sitzen
hoher Stress & innere Anspannung
schlechte Atmung (Mundatmung, oberflächliche Atmung)
zu wenig Bewegung
Schlafmangel
Kieferpressen / Bruxismus
langes Arbeiten am Handy („Smartphone-Nacken“)
alte Unfälle (Schleudertrauma)
Fehlbelastungen im Sport
Diese Faktoren führen dazu, dass das System „überlastet“ – was die Symptome erklärt.
4. Typische Symptome, die zeigen, dass Nacken & Nervensystem beteiligt sind
Schwindel
Benommenheit
Druckgefühl am Hinterkopf
Augenprobleme (unscharfes Sehen, Schwanksehen)
Ohrdruck oder Tinnitus
„Wattegefühl“ im Kopf
instabiles Gefühl beim Stehen
kalte Hände, hoher Puls
Reizbarkeit oder Panikgefühle
starke Nackensteifigkeit
Viele denken „Kreislauf“ – aber das Nervensystem ist viel häufiger der Auslöser.
5. Was wirklich hilft (praxisnah & alltagstauglich)
5.1 Nacken entlasten
✓ sanfte Mobilisation
✓ kurze Bewegungspausen
✓ ergonomischer Arbeitsplatz
✓ Kiefer entspannen
✓ Wärme auf die Schulterblätter, Kälte auf den Nacken
5.2 Atmung verbessern
Der schnellste Hebel: Zwerchfellatmung→ reduziert Nackenlast→ beruhigt Sympathikus→ stärkt Vagusnerv
Beispiel:✔ 4 Sekunden ein✔ 6 Sekunden aus✔ 5 Minuten täglich
5.3 Mikro-Pausen tagsüber
Alle 60–90 Minuten → 2 Minuten Bewegung oder Atmen→ Der Körper reguliert Spannung & Stressachsen.
5.4 Faszien- & Muskelketten trainieren
tiefe Halsflexoren (DNF)
Brustwirbelsäule mobilisieren
Kiefer & Zunge entspannen
Becken & Hüfte stabilisieren
Rotationsachse ausgleichen
5.5 Stressachsen regulieren
Tagesrhythmus
Licht am Morgen
Mikro-Regeneration
Schlafhygiene
digitale Pausen
5.6 Augen entlasten
20-20-20-Regel
Blickwechsel (nah → fern)
Tageslicht nutzen
5.7 Was NICHT hilft
✖ aggressives Dehnen
✖ hartes Triggern der HWS
✖ Knacken oder rotieren
✖ Schmerz wegdrücken
✖ stundenlanges Sitzen
✖ „durchhalten statt entspannen“
6. Rolle der Naturheilpraxis SunDáo – wie wir Nackenschmerzen & Schwindel betrachten
In der Naturheilpraxis SunDáo betrachten wir Beschwerden nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel von:
HWS-Statik
Faszien- & Muskelketten
Augen-Nacken-Koordination
Kiefer & Atmung
vegetativer Balance (Vagus, Stressachsen)
Beckenrotation & Gangmuster
Schlafqualität
Entzündungslevel
Regenerationsrhythmus
Ziel ist es, das System zu beruhigen, zu stabilisieren und Spannungsmuster nachhaltig zu lösen.
Patienten berichten oft nach wenigen Sitzungen:
„Ich fühle mich wieder sicherer, klarer, stabiler – der Schwindel ist wie weggeblasen.“
🔎 FAQ – Nackenschmerzen & Schwindel
1. Woher kommen Nackenschmerzen mit Schwindel?
Häufig entsteht die Kombination aus Nackenschmerzen und Schwindel durch ein Zusammenspiel von verspannter Halsmuskulatur, Blockaden der oberen Halswirbelsäule, Faszienspannungen und einer Reizung des vegetativen Nervensystems (z. B. Vagusnerv). Auch Stress, Bildschirmarbeit und alte Verletzungen können das System zusätzlich überlasten.
2. Was ist zervikogener Schwindel?
Zervikogener Schwindel ist Schwindel, der von der Halswirbelsäule ausgeht. Gestörte Tiefensensibilität, verspannte Nackenmuskeln oder gereizte HWS-Gelenke senden falsche Positionsinformationen an das Gleichgewichtssystem – der Körper reagiert mit Schwank- oder Benommenheitsgefühl.
3. Wann sind Nackenschmerzen und Schwindel gefährlich?
Warnzeichen sind unter anderem: plötzlicher, stärkster Kopfschmerz, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Bewusstseinsstörungen, Brustschmerz oder Luftnot. In diesen Fällen sollte sofort der Notarzt gerufen werden. Auch bei unklarer Symptomatik, Stürzen oder neu aufgetretenen neurologischen Auffälligkeiten ist eine ärztliche Abklärung wichtig.
4. Können Nackenschmerzen und Schwindel psychisch sein?
Stress, Angst und innere Anspannung verstärken Muskeltonus und Sympathikus-Aktivität und können Schwindel verstärken. Meist liegt jedoch eine körperliche Komponente zugrunde (HWS, Faszien, Nervensystem), die durch Stress nur zusätzlich „hochgefahren“ wird.
5. Welche Untersuchungen sind bei Nackenschmerzen mit Schwindel sinnvoll?
Wichtig sind zunächst eine neurologische und orthopädische Basisabklärung. Ergänzend können funktionelle Tests der Halswirbelsäule, Gleichgewichtstests, Augen-Nacken-Koordination, Haltungsanalyse, Kiefer- und Atemmuster sowie Stressachsen (HRV) hilfreich sein.
6. Was kann ich selbst gegen Nackenschmerzen und Schwindel tun?
Hilfreich sind sanfte Bewegungsübungen für HWS und BWS, kurze Bewegungspausen im Alltag, Zwerchfellatmung, Entspannungstechniken, Bildschirmpausen, ergonomischer Arbeitsplatz, Wärme im Schulterbereich und eine gute Schlafhygiene. Aggressives Dehnen oder „Einrenken“ der HWS sollte vermieden werden.
7. Wie lange dauert es, bis Nackenschmerzen mit Schwindel besser werden?
Das ist individuell verschieden. Bei funktionellen Ursachen bessern sich Beschwerden häufig innerhalb von einigen Tagen bis wenigen Wochen, wenn HWS, Faszien, Atmung, Stressachsen und Regeneration konsequent unterstützt werden. Chronische Verläufe benötigen entsprechend mehr Zeit und einen strukturierten Behandlungsplan.
8. Kann der Vagusnerv bei Nackenschmerzen und Schwindel eine Rolle spielen?
Ja. Der Vagusnerv verläuft im Halsbereich und steuert große Teile des vegetativen Nervensystems. Dauerstress, flache Atmung und erhöhte Nackenspannung können seine Funktion beeinträchtigen. Durch vagusfreundliche Atemübungen, Entspannung, gute Schlafrhythmen und gezielte manuelle Techniken lässt sich das System häufig beruhigen.
9. Was sollte ich vermeiden, wenn ich Nackenschmerzen und Schwindel habe?
Zu vermeiden sind ruckartige Kopfbewegungen, starkes Überstrecken der HWS, selbstständiges „Einrenken“, langes statisches Sitzen ohne Pausen, exzessives Handy-Nach-unten-Schauen sowie hochintensives Training ohne ausreichende Regeneration.
10. Wie kann die Naturheilpraxis SunDáo bei Nackenschmerzen und Schwindel unterstützen?
In der Naturheilpraxis SunDáo wird Nacken-Schwindel nicht isoliert behandelt, sondern im Zusammenspiel von HWS-Statik, Faszien- und Muskelketten, Augen-Nacken-Koordination, Kiefer, Atmung, Stressachsen, Schlaf und Regeneration betrachtet. Ziel ist es, das Nervensystem zu beruhigen, die Statik zu stabilisieren und Spannungsmuster zu lösen, damit sich Schwindel, Benommenheit und Nackenschmerz nachhaltig bessern können.
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