⭐ Insulinresistenz erkennen – die stillste Volkskrankheit
- Andreas Dohrmann

- 27. Nov.
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Dez.

Einleitung
Insulinresistenz ist heute eine der am häufigsten übersehenen Stoffwechselstörungen – und gleichzeitig eine der gefährlichsten. Sie entwickelt sich langsam, oft über Jahre, und bleibt bei vielen Menschen unbemerkt.
Das Tückische daran? Der Körper gleicht das Problem lange aus. Blutzuckerwerte bleiben normal, selbst Routineblutbilder wirken unauffällig – und dennoch läuft im Inneren ein Prozess ab, der:
Energie raubt
Fettverbrennung blockiert
Hormone verschiebt
Entzündungen verstärkt
und das Risiko für Diabetes, Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Demenz massiv erhöht
Insulinresistenz ist die stille Volkskrankheit, die laut aktueller Studien inzwischen über 35–45 % der Erwachsenen betrifft – Tendenz steigend.
In diesem Artikel erfährst du:
wie Insulinresistenz entsteht
wie du die frühen Warnzeichen erkennst
wie Leber, Darm und Stress eine zentrale Rolle spielen
welche Laborwerte wirklich etwas aussagen
und wie du den Teufelskreis durchbrichst
🔥 1. Was bedeutet Insulinresistenz überhaupt?
Um Insulinresistenz zu verstehen, musst du wissen, was Insulin tut.
1.1 Insulin – das „Türöffner-Hormon“
Insulin sorgt dafür, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen gelangt. Wenn deine Zellen gut reagieren, funktioniert das problemlos.
Doch über Jahre von:
Süßem
Stress
wenig Schlaf
Bewegungsmangel
entzündungsfördernder Ernährung
Leberbelastung
Darmproblemen
werden die Zellen zunehmend unempfindlicher für Insulin.
1.2 Der Körper kompensiert – und genau das ist das Problem
Reagieren die Zellen nicht mehr gut, produziert der Körper mehr Insulin, um trotzdem Zucker in die Zellen zu drücken.
Das bedeutet:
🟥 Blutzucker normal
🟥 Insulin viel zu hoch
→ Ärzte sagen oft: „Alles sieht gut aus.“→ Patienten denken, sie seien gesund.
Doch innerlich läuft ein gefährlicher Prozess.
🔥 2. Die stillen Symptome – wie du Insulinresistenz erkennst
Insulinresistenz erkennen bedeutet, typische Symptome wie Heißhunger, Müdigkeit und hartnäckiges Bauchfett ernst zu nehmen.
Viele Menschen merken es erst viel später, aber typische frühe Signale sind eindeutig.
2.1 Energie & Stimmung
Müdigkeit nach dem Essen
Gehirnnebel / Konzentrationsprobleme
Energieeinbrüche am Nachmittag
Schlafstörungen
Gereiztheit oder Unruhe
2.2 Ernährung & Hunger
Heißhunger auf Süßes oder Brot
starker Appetit am Abend
kaum Sättigungsgefühl
„ständiger Hunger“ trotz Essen
2.3 Körper & Stoffwechsel
hartnäckiges Bauchfett
Gewichtszunahme trotz Diät
Wasser- oder Fettansammlungen
schlechte Regeneration
Muskelabbau
2.4 Haut & Hormone
schlechte Haut / Akne bei Erwachsenen
Hautverdunkelungen (Nacken, Achseln) = Acanthosis nigricans
hormonelle Schwankungen
PMS / Zyklusstörungen
Libidoverlust
Auch Männer zeigen oft frühe Zeichen:
niedriger Testosteronspiegel
mehr Bauchfett
weniger Energie
schlechter Schlaf
🔥 3. Warum Insulinresistenz so gefährlich ist
• Sie erhöht Entzündungen
Insulin selbst ist ein entzündungsförderndes Hormon. Chronisch hohe Spiegel brennen leise im Körper.
• Sie verhindert Fettverbrennung
Insulin blockiert die Lipolyse (Fettabbau).Solange Insulin hoch ist, ist Abnehmen biochemisch unmöglich.
• Sie fördert Fettleber
Insulinregulation erfolgt zu über 70 % in der Leber. Zu viel Insulin → Fett wird eingelagert → Fettleber entsteht.
• Sie führt zu hormonellen Verschiebungen
Besonders:
niedriges Testosteron
Progesteronmangel
Östrogendominanz
Schilddrüsenunterfunktion
• Sie ist Vorstufe zu Diabetes
Doch der gefährlichste Punkt ist dieser:
Du kannst normale Blutzuckerwerte haben – und trotzdem seit Jahren insulinresistent sein.
Insulin wird fast nie gemessen. Dabei wäre es oft der wichtigste Wert überhaupt.
🔥 4. Ursachen: Warum so viele heute insulinresistent sind
Insulinresistenz entsteht nicht zufällig. Sie ist die Folge mehrerer moderner Belastungen:
4.1 Stress & Cortisol
Cortisol erhöht den Blutzucker. Chronisch hohe Cortisolwerte → chronisch hohe Insulinwerte.
4.2 Leberüberlastung
Die Leber ist das zentrale Organ der Insulinregulation. Ist sie überfordert, kommt es zu:
erhöhtem Blutzucker
erhöhtem Insulin
Fetteinlagerung
Energiemangel
4.3 Darm & Endotoxine
Leaky Gut führt dazu, dass Endotoxine über das Blut in die Leber gelangen. Diese blockieren die Insulinwirkung direkt.
4.4 Schlafmangel
Eine Nacht mit zu wenig Schlaf kann Insulinresistenz um bis zu 30 % verschlechtern.
4.5 Ernährung
Hauptauslöser:
Zucker
Weißmehl
zu wenig Eiweiß
zu wenig Bitterstoffe
ständiges Snacken
Softdrinks
Alkohol
4.6 Bewegungsmangel
Bewegung ist der stärkste „Insulin-Sensitizer“.Ohne diese Anpassung wird Insulinresistenz fast unvermeidbar.
🔥 5. Die wichtigsten Laborwerte – was Ärzte oft übersehen
Wenn du Insulinresistenz erkennen willst, reicht Blutzucker nicht aus.
Die wirklich relevanten Marker:
⭐ 1. Nüchtern-Insulin
Optimal: 4–6 µIU/ml Viele Menschen liegen bei 12–25 – oft ohne Diagnose.
⭐ 2. HOMA-Index
Berechnet aus Glukose + Insulin. Optimal: unter 1,0
⭐ 3. HbA1c
Langzeitblutzucker. Aber: kann jahrelang normal bleiben.
⭐ 4. Triglyceride / HDL-Quotient
Perfekter Marker für metabolisches Syndrom. Optimal: unter 1,5
⭐ 5. GGT (Leber)
Frühmarker für Fettleber & Insulinresistenz.
⭐ 6. Leptin
Hohe Werte = Leptinresistenz = Insulinresistenz.
🔥 6. Wie du Insulinresistenz umkehren kannst (SunDáo-Ansatz)
🔸 1. Ernährung stabilisieren
Besonders wichtig:
Eiweißreich essen (1,6–2,0 g/kg)
Bitterstoffe (Rucola, Artischocke, Chicorée)
Gemüse + Ballaststoffe
weniger Zucker, Alkohol, Weißmehl
🔸 2. Mahlzeiten-Pausen
3–4 Stunden zwischen den Mahlzeiten→ Insulin kann sinken → Fettverbrennung startet wieder.
Später: 12–14 Stunden Nachtpause.
🔸 3. Leber entlasten
Mit:
Bitterstoffen
B-Vitaminen
ausreichend Proteinzufuhr
weniger Alkohol
mehr Ruhephasen
🔸 4. Bewegung & Krafttraining
Nur 10–15 Minuten nach dem Essen senken Insulinspitzen.
🔸 5. Stresshormone beruhigen
Mit Zwerchfell-Atmung:
4 Sekunden ein
6 Sekunden aus
2–3 Minuten
Sofort messbarer Effekt auf Cortisol & Blutglukose.
🔸 6. Darmflora sanieren
Probiotika, Präbiotika, entzündungsarme Ernährung, ausreichend Schlaf.
🔸 7. Schlafqualität verbessern
Ziel: 7,5–8 Stunden guter Schlaf.
⭐ Rolle der Naturheilpraxis SunDáo
In meiner Praxis sehe ich täglich Menschen, die:
gut essen
sich bewegen
„eigentlich alles richtig machen“
… und trotzdem nicht weiterkommen.
Bei genauerer Untersuchung zeigt sich fast immer:
gestörte Leberwerte
hoher HOMA-Index
Cortisol-Dysbalancen
Darmpermeabilität
unterschwellige Entzündung
Das erklärt die Symptome – und eröffnet den Weg zur Lösung.
Ein Patient sagte kürzlich:
„Ich dachte, ich hätte ein Ernährungsproblem, dabei war mein Körper komplett im Stress. Als wir Leber und Hormone reguliert haben, ging endlich etwas voran.“
SunDáo bedeutet: Ganzheitlichkeit. Und genau das benötigt ein Thema wie Insulinresistenz.
Je früher du Insulinresistenz erkennen kannst, desto leichter lässt sie sich wieder umkehren.
⭐ 10 FAQ
1. Was ist Insulinresistenz eigentlich genau?
Insulinresistenz bedeutet, dass die Zellen schlechter auf Insulin reagieren, wodurch der Körper immer mehr Insulin produzieren muss.
2. Welche ersten Symptome können auf Insulinresistenz hinweisen?
Müdigkeit nach dem Essen, Heißhunger, Konzentrationsprobleme, hartnäckiges Bauchfett und Energieschwankungen.
3. Kann ich trotz normalen Blutzuckerwerten insulinresistent sein?
Ja. Blutzucker kann normal bleiben, während Insulin bereits viel zu hoch ist.
4. Welche Laborwerte zeigen Insulinresistenz am besten?
Nüchtern-Insulin, HOMA-Index, Triglycerid/HDL-Quotient und GGT.
5. Wie wirkt sich Stress auf Insulinresistenz aus?
Stress erhöht Cortisol und Blutzucker, was dauerhaft erhöhte Insulinspiegel und eine stärkere Insulinresistenz fördert.
6. Kann Schlafmangel Insulinresistenz verschlimmern?
Ja. Schon eine Nacht mit wenig Schlaf verschlechtert die Insulinsensitivität um bis zu 30 %.
7. Welche Rolle spielt die Leber bei Insulinresistenz?
Die Leber reguliert den Blutzucker. Eine Fettleber verstärkt Insulinresistenz und erhöht Insulinspiegel.
8. Wie beeinflusst der Darm die Insulinresistenz?
Leaky Gut und Entzündungen erhöhen Endotoxine, die die Insulinwirkung schwächen und Entzündungen verstärken.
9. Kann man Insulinresistenz wieder umkehren?
Ja – durch Ernährung, Bewegung, Entzündungsreduktion, Schlaf, Stressmanagement und Leberentlastung.
10. Wie lange dauert es, bis sich Insulinresistenz verbessert?
Viele bemerken Veränderungen innerhalb von 2–8 Wochen – abhängig von Schlaf, Stress und Ernährung.
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