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⭐ Leberwerte verstehen – was die Ärzte oft übersehen

  • Autorenbild: Andreas Dohrmann
    Andreas Dohrmann
  • 27. Nov.
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Dez.



Einleitung

Erhöhte Leberwerte sind heute eine der häufigsten Zufallsdiagnosen überhaupt. Viele Menschen erfahren nur durch Routine-Blutchecks, dass „irgendetwas mit der Leber nicht stimmt“ – fühlen sich aber gleichzeitig völlig normal.

Und genau das ist das Trügerische:

Die Leber tut nicht weh. Sie schweigt – bis sie massiv überlastet ist.

Viele Ärzte überprüfen nur 2–3 Werte, ziehen schnelle Schlussfolgerungen oder verharmlosen leichte Erhöhungen. Patienten werden oft mit Aussagen wie:

  • „Das ist nicht schlimm.“

  • „Kontrollieren wir in einem halben Jahr nochmal.“

  • „Sie trinken doch nicht zu viel, oder?“

… nach Hause geschickt – ohne echte Ursachenanalyse.

Doch moderne Forschung zeigt:

🔥 Schon leicht erhöhte Leberwerte können ein frühes Warnsignal sein für:

  • Fettleber

  • Insulinresistenz

  • metabolisches Syndrom

  • stille Entzündungen

  • Gallenstau

  • Mikrobiom-Störungen

  • hormonelle Dysbalancen

  • chronische Müdigkeit

In diesem Artikel erfährst du:

  • welche Leberwerte wirklich gemessen werden sollten

  • was sie bedeuten

  • warum viele Normalwerte täuschen

  • welche Muster Ärzte häufig übersehen

  • warum Leber & Stoffwechsel eng zusammenhängen

  • und wie du deine Leber rechtzeitig regenerierst


⭐ 1. Warum Leberwerte heute so relevant sind


Die Leber ist das Stoffwechselzentrum des Körpers. Sie reguliert:

  • Zucker- & Fettstoffwechsel

  • Hormone

  • Entgiftung

  • Nährstoffspeicherung

  • Energieproduktion (ATP)

  • Entzündungsmodulation

80 % der Menschen mit Fettleber haben KEINE Schmerzen.50 % haben normale Leberwerte – obwohl die Leber bereits verfettet ist.

Leberwerte zeigen also nur die Spitze des Eisbergs.


⭐ 2. Die 6 wichtigsten Leberwerte – und was sie wirklich bedeuten


🔶 1) GOT (AST)

Zeigt Zellschäden in Leber, Muskulatur & Herz.

Wird oft überinterpretiert.

Erhöht bei:

  • Muskelschäden

  • intensivem Sport

  • Infekten

  • Fettleber (später)

  • Hepatitis

  • Alkohol

AST allein ist nicht aussagekräftig.

🔶 2) GPT (ALT)

Der wichtigste Wert für Leberzellschäden. GPT ist leberspezifisch.

Erhöht bei:

  • Fettleber

  • Leberentzündungen

  • Medikamentenbelastung

  • Insulinresistenz

  • Gallenproblemen

Schon leichte Erhöhungen sind ernst zu nehmen.

🔶 3) GGT (Gamma-GT)

Der wichtigste Frühwarnwert, aber am häufigsten übersehen. Er zeigt:

  • oxidativen Stress

  • Alkoholbelastung

  • Medikamente

  • Gallenstau

  • Fettleber

  • Schilddrüsenprobleme

  • Diabetesrisiko

Eine Studie zeigt:

Erhöhte GGT ist einer der stärksten Marker für frühe Insulinresistenz.

🔶 4) GLDH (Glutamatdehydrogenase)

Zeigt mitochondriale Schäden in der Leber.

Sehr wichtig für Longevity-Medizin!

Erhöht bei:

  • Medikamenten

  • Alkohol

  • Leberentzündungen

  • mitochondrialem Stress

Viele Labore messen GLDH nicht – ein Fehler.

🔶 5) Bilirubin (gesamt / direkt)

Zeigt:

  • Gallenfluss

  • Hämoglobinabbau

  • Oxidationsstress

Erhöht bei:

  • Gallenstau

  • Leberentzündung

  • Gilbert-Syndrom (harmlos)

🔶 6) Alkalische Phosphatase (AP)

Erhöht bei:

  • Galleproblemen

  • Knochenstoffwechsel

  • Vitamin-D-Mangel

Wird häufig übersehen, obwohl es frühe Gallenstörungen zeigt.



⭐ 3. Die gefährlichsten Fehlschlüsse, die Ärzte oft ziehen


❌ Fehler 1: „Leberwerte normal = Leber gesund“

Falsch. Bei Fettleber sind in 20–30 % alle Werte NORMAL.

Die Leber leidet „still“.

❌ Fehler 2: Nur GOT & GPT messen

Viele Hausärzte checken nur diese beiden Werte – das reicht nicht.

GGT & GLDH sind deutlich aussagekräftiger.

❌ Fehler 3: GGT wird ignoriert

Viele Ärzte sehen GGT als „Alkoholmarker“.

Dabei zeigen Studien:

GGT steigt bereits bei Insulinresistenz, Fettleber, Stress & Mikrobiom-Störungen.

❌ Fehler 4: Kein Blick auf Stoffwechselwerte

Leber & Stoffwechsel sind untrennbar.

Das Problem oft liegt NICHT in der Leber, sondern in:

  • Insulin

  • Triglyceriden

  • HDL

  • HOMA-Index

  • Ferritin

  • Entzündungswerten

❌ Fehler 5: Symptome werden nicht zugeordnet

Typische, frühe Leberbelastungs-Symptome:

  • Müdigkeit

  • Druck im rechten Oberbauch

  • Verdauungsbeschwerden

  • Schlafstörungen

  • Hautunreinheiten

  • erhöhte Entzündungswerte

  • Gewichtszunahme

  • Unverträglichkeiten

Oft werden diese Symptome falsch eingeordnet.


⭐ 4. Was wirklich gemessen werden sollte (SunDáo-Protokoll)

Individuelle Analyse statt Standard-Labor

🟢 1) Basiswerte

  • GPT

  • GOT

  • GGT

  • AP

  • Bilirubin

  • GLDH

🟢 2) Stoffwechsel & Risikowerte

  • Nüchtern-Insulin

  • HOMA-Index

  • Triglyceride

  • HDL

  • Triglycerid/HDL-Quotient

  • HbA1c

🟢 3) Entzündung & Stress

  • hsCRP

  • Ferritin

  • Homocystein

  • Cortisol

  • Vitamin D

  • Omega-3-Index

🟢 4) Mikrobiom & Verdauung

  • Zonulin

  • LPS

  • Calprotectin

  • Elastase

  • Gallemarker

Damit erhält man ein komplettes Bild der Lebergesundheit.


⭐ 5. Muster, die Ärzte oft übersehen (aber extrem wichtig sind)


🔥 Muster 1: GGT erhöht – aber GPT & GOT normal

Früher Stressfaktor & Fettleber-Hinweis.

🔥 Muster 2: Triglyceride hoch + HDL niedrig

Metabolisches Syndrom → Leber leidet „still“.

🔥 Muster 3: Ferritin hoch

Zeigt stille Entzündungen & oxidativen Stress.

🔥 Muster 4: AP erhöht + Oberbauchdruck

Hinweis auf Gallenstörungen.

🔥 Muster 5: leichte GPT-Erhöhung + Bauchfett

Sehr typisch für Insulinresistenz.


⭐ 6. Wie du deine Leber gezielt regenerierst


🟢 Schritt 1: Insulin senken

  • weniger Zucker

  • weniger Snacks

  • mehr Protein

  • Intervallfasten 14–16 h

🟢 Schritt 2: Entzündung reduzieren

  • Omega-3

  • Curcumin

  • Bitterstoffe

  • Ernährung mit wenig Zucker

🟢 Schritt 3: Leber entlasten

  • Bitterstoffe

  • Mariendistel

  • Artischocke

  • Reduktion von Alkohol & Medikamenten

🟢 Schritt 4: Darm stabilisieren

keine Entgiftung ohne funktionierender Darm

🟢 Schritt 5: Gallefluss aktivieren

  • Artischocke

  • Ingwer

  • warmes Wasser

  • Bewegung

🟢 Schritt 6: Regeneration & Schlaf optimieren

Die Leber regeneriert sich nachts.


⭐ Rolle der Naturheilpraxis SunDáo


In meiner Praxis sehe ich täglich Menschen mit:

  • erhöhten Leberwerten

  • Fettleber

  • Müdigkeit

  • Hormonstress

  • Darmproblemen

  • Stoffwechselblockaden

Ein Patient sagte kürzlich:

„Ich dachte, meine Leberwerte sind okay – bis mir jemand erklärt hat, was GGT und GLDH bedeuten.“

Der SunDáo-Ansatz verbindet:

  • Leber

  • Darm

  • Stoffwechsel

  • Hormone

  • Stressachsen

… zu einem ganzheitlichen System.


⭐ 10 FAQ

1. Welche Leberwerte sind wirklich wichtig?

Die wichtigsten Werte sind GPT (ALT), GOT (AST), GGT, Bilirubin, GLDH und die alkalische Phosphatase. Zusammen zeigen sie die Leberfunktion deutlich präziser als Einzelwerte.

2. Was bedeutet es, wenn nur die GGT erhöht ist?

Eine isoliert erhöhte GGT ist oft ein Frühwarnzeichen für Fettleber, Insulinresistenz, oxidativen Stress oder Gallenstörungen – nicht nur für Alkoholkonsum.

3. Können Leberwerte normal sein, obwohl man eine Fettleber hat?

Ja. Bis zu 40 % aller Fettlebern zeigen komplett normale Leberwerte – besonders in frühen Stadien.

4. Was sagt ein erhöhter GPT-Wert aus?

GPT ist der wichtigste Marker für Leberzellschäden. Schon leichte Erhöhungen können auf Fettleber oder Stoffwechselprobleme hinweisen.

5. Was ist der Unterschied zwischen GOT und GPT?

GPT ist leberspezifischer. GOT steigt auch bei Muskel- oder Herzbelastungen, daher ist der Wert allein wenig aussagekräftig.

6. Wofür steht die GGT?

GGT zeigt Stress der Leber, Probleme im Gallenfluss, oxidativen Stress und frühe metabolische Veränderungen. Sie ist ein früher Risikomarker.

7. Was sagt Bilirubin aus?

Bilirubin zeigt an, wie gut der Körper Gallenfarbstoffe abbaut und ob ein Gallenstau oder Entgiftungsproblem besteht.

8. Was bedeutet eine erhöhte alkalische Phosphatase (AP)?

AP steigt bei Gallenstörungen, Fettverdauungsproblemen, Vitamin-D-Mangel oder Knochenstoffwechselstörungen.

9. Welche Laborwerte sollte man zusätzlich prüfen?

Insulin, HOMA-Index, Triglyceride, HDL, Ferritin, CRP, Vitamin D, Omega-3-Index und Darmmarker geben ein vollständiges Bild.

10. Was kann ich tun, wenn meine Leberwerte erhöht sind?

Ernährung anpassen, Zucker reduzieren, Bitterstoffe einbauen, Darm stabilisieren, Gallefluss verbessern, Alkohol reduzieren und Stress senken.


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