Ernährung bei entzündlicher Haut – was wirklich hilft
- Andreas Dohrmann

- 26. Nov. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Dez. 2025

Einleitung: Entzündliche Haut beginnt selten auf der Haut
Pickel, Rötungen, Ekzeme, Rosazea, Neurodermitis, juckende Stellen – viele Menschen behandeln diese Symptome ausschließlich äußerlich. Doch die Forschung zeigt eindeutig:
👉 Die meisten Hautentzündungen beginnen im Inneren – im Darm, im Immunsystem und im Stoffwechsel.
Die Ernährung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Denn:
Sie beeinflusst das Mikrobiom
reguliert Entzündungsprozesse
stärkt oder schwächt die Darmbarriere
moduliert Hormone
verändert die Hautbarriere
steuert die Bildung entzündungsfördernder oder entzündungshemmender Moleküle
Die Ernährung ist einer der stärksten Faktoren, um entzündliche Haut zu beruhigen.
In diesem Artikel erfährst du, welche Lebensmittel Entzündungen in der Haut fördern – und welche sie reduzieren. Klar, einfach, wissenschaftlich und alltagstauglich.
⭐ 1. Warum Ernährung die Haut so stark beeinflusst
Die Haut ist ein entzündungsaktives Organ. Wenn im Körper zu viele entzündliche Reize vorhanden sind, zeigt die Haut:
Rötungen
Schübe
Pusteln
Unreinheiten
trockene, gereizte Stellen
Juckreiz
Die Ernährung steuert dabei unmittelbar:
Entzündungsbotenstoffe (Zytokine)
Histamin
Insulin
Cortisol
Darmbakterien
Omega-6/Omega-3-Balance
Hautfettsäuren
Barrierefunktion
Das bedeutet: Du isst jeden Tag etwas, das deine Haut beruhigt – oder reizt.
⭐ 2. Der Darm als Entzündungszentrale für die Haut
Wenn Nahrung im Darm entzündliche Reaktionen auslöst, gelangen diese Informationen zur Haut.
Ein gereizter Darm → gereizte Haut.
2.1. Leaky Gut
Bei einer durchlässigen Darmbarriere gelangen:
Bakterienfragmente
LPS-Endotoxine
unverdaute Nahrungsbestandteile
Histamin
in den Blutkreislauf.→ Die Haut reagiert mit Entzündung und Rötung.
2.2. Mikrobiom
Eine gestörte Darmflora führt zu:
überaktiven Immunreaktionen
mehr Entzündung
weniger Hautschutzfaktoren
2.3. Histamin
Viele entzündliche Hautreaktionen sind „still“ histaminabhängig. Auch ohne Allergie.
⭐ 3. Lebensmittel, die entzündliche Haut verstärken
🔥 3.1. Zucker & schnelle Kohlenhydrate
Sie erhöhen:
Insulin
IGF-1
Talgproduktion
Entzündungen
→ typischer Trigger für Akne & Rötungen
🔥 3.2. Weißmehlprodukte
Brötchen, Pasta, Pizza → massive Blutzuckerspitzen→ verstärkte Hautentzündung
🔥 3.3. Omega-6-überschüssige Öle
Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Distelöl→ fördern entzündliche Eicosanoide→ verschlimmern Rosazea, Ekzeme, Akne
🔥 3.4. Kuhmilchprodukte
Milch, Sahne, Joghurt→ fördern IGF-1→ verstärken entzündliche Hautbilder
🔥 3.5. Alkohol
Histaminfreisetzung
Darmreiz
Gefäßerweiterung→ Rötungen, Flush, Ekzemverschlechterung
🔥 3.6. Fertigprodukte
Zucker, Zusatzstoffe, gehärtete Fette→ triggern Immunreaktionen
🔥 3.7. Histaminreiche Lebensmittel
für viele Rosazea- und Ekzempatienten kritisch z. B.: Rotwein, alter Käse, Essig, Tomaten
⭐ 4. Lebensmittel, die entzündliche Haut beruhigen
🌿 4.1. Omega-3-Fettsäuren
Wichtigste anti-entzündliche Fettsäuren:
Lachs
Makrele
Sardinen
Algenöl (vegan)
Walnüsse
Leinsamen
→ reduzieren Hautrötungen & Entzündungen
🌿 4.2. Polyphenole
starke natürliche Antioxidantien
Beeren
Grüner Tee
Kurkuma
Olivenöl
dunkle Trauben
Rosmarin
Kakao (>80%)
→ senken oxidativen Stress
🌿 4.3. Ballaststoffe
für eine starke Darmflora
Hafer
Chicorée
Topinambur
Leinsamen
Gemüse aller Farben
→ stabilisieren Hautbarriere
🌿 4.4. Fermentierte Lebensmittel
Sauerkraut
Kimchi
Kefir (pflanzlich)
Joghurt (kokosbasiert)→ stärken Mikrobiom & Immunsystem
🌿 4.5. Bitterstoffe
Rucola
Artischocke
Löwenzahn→ unterstützen Leber & Hautentgiftung
🌿 4.6. Kollagen & Knochenbrühe
→ stärkt Hautbarriere→ beruhigt Darmwand
⭐ 5. Hautbilder & Ernährung – was hilft bei welchem Problem?
🔵 Akne
Meiden:
Milchprodukte
Zucker
Weißmehl
Gut:
Omega-3
Zink
Ballaststoffe
🔵 Rosazea
Meiden:
Alkohol
Histamin
scharfe Gewürze
Gut:
Polyphenole
Omega-3
entlastende Ernährung
🔵 Ekzeme
Meiden:
Zusatzstoffe
Farbstoffe
Omega-6-lastige Öle
Gut:
Omega-3
Vitamin D
Probiotika
🔵 Neurodermitis
Entzündung & Barriere im Fokus Gut:
Kollagen
Omega-3
Antioxidantien
⭐ 6. Selbsttests für entzündliche Haut
Test 1: Reaktion nach Mahlzeit
Rötung → Histamin oder Zuckerproblem
Test 2: Haut am Morgen
Schwellung → Entzündung oder Darmstress
Test 3: Bauchgefühl
Blähungen, Müdigkeit → Darm–Haut-Verbindung
⭐ 7. Alltagsplan: Ernährung bei entzündlicher Haut
Frühstück
Beeren + Kokosjoghurt
Leinöl oder Algenöl
Mittag
Gemüse-Bowl
Lachs / Hülsenfrüchte
Olivenöl
Abend
Gemüse, Reis, Tempeh
oder leichte Fischmahlzeit
Snacks
Nüsse
Beeren
85% Schokolade
⭐ 8. Rolle der Naturheilpraxis SunDáo
In der Naturheilpraxis SunDáo betrachten wir entzündliche Haut immer systemisch.
Wir kombinieren:
Ernährungsanalyse
Mikrobiomdiagnostik
Darmbarriere-Check
Stressachsen-Analyse
Zwerchfell- & Atemdiagnostik
personalisierte Anti-Entzündungs-Ernährung
Eine Patientin sagte:
„Ich hätte nie gedacht, dass meine Hautprobleme aus dem Bauch kommen. Erst die Ernährungsanpassung und die Darmbehandlung haben meine Haut beruhigt.“
⭐ 10 FAQ
1. Welche Ernährung hilft bei entzündlicher Haut am meisten?
Eine anti-entzündliche Ernährung mit Omega-3, Polyphenolen, Gemüse, Ballaststoffen und wenig Zucker beruhigt die Haut nachhaltig.
2. Welche Lebensmittel verschlimmern entzündliche Haut?
Zucker, Weißmehl, Alkohol, Sonnenblumenöl, Kuhmilchprodukte und stark verarbeitete Produkte erhöhen Entzündungen und Hautreaktionen.
3. Können Milchprodukte Hautentzündungen verstärken?
Ja. Kuhmilch steigert IGF-1 und kann Akne, Rosazea und Ekzeme verschlimmern.
4. Welche Rolle spielt der Darm bei entzündlicher Haut?
Ein gereizter Darm, Dysbiosen oder Leaky Gut erhöhen Entzündungsstoffe im Blut — diese gelangen zur Haut und verstärken Rötungen und Schübe.
5. Helfen Omega-3-Fettsäuren gegen Hautentzündungen?
Ja. Omega-3 wirkt stark entzündungshemmend und verbessert sowohl Hautbarriere als auch Rötungen.
6. Können bestimmte Lebensmittel Rosazea verschlimmern?
Ja. Alkohol, histaminreiche Lebensmittel, scharfe Gewürze und Zucker sind häufige Trigger für Rosazea.
7. Welche Ernährung ist gut bei Ekzemen und Neurodermitis?
Gemüse, Omega-3, Kollagen, fermentierte Produkte und wenig Zusatzstoffe wirken besonders stabilisierend.
8. Warum ist Zucker schlecht für entzündliche Haut?
Zucker erhöht Insulin und Entzündungsbotenstoffe, fördert Talgproduktion und macht die Haut reaktiver.
9. Können Ballaststoffe die Haut verbessern?
Ja. Ballaststoffe stärken das Mikrobiom, senken Entzündungen und stabilisieren die Hautbarriere.
10. Wie schnell zeigt Ernährung Wirkung auf die Haut?
Viele Menschen bemerken nach 2–6 Wochen weniger Rötungen, reinere Haut und stabilere Hautreaktionen.
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