DHEA, Testosteron & Wechseljahre – was jede Frau wissen sollte
- Andreas Dohrmann

- 20. Nov.
- 6 Min. Lesezeit

Einleitung: Wenn Energie, Stimmung & Vitalität sich verändern – und DHEA dabei die unsichtbare Rolle spielt
Viele Frauen berichten in den Jahren vor und während der Wechseljahre:
„Ich habe weniger Energie.“
„Mein Schlaf ist nicht mehr so erholsam.“
„Meine Stimmung schwankt.“
„Ich fühle mich nicht mehr so belastbar.“
„Meine Libido hat sich verändert.“
Die meisten denken dabei zuerst an Östrogen und Progesteron – doch eines der entscheidendsten Hormone wird dabei fast immer übersehen:
👉 DHEA – das Mutterhormon für Testosteron & Östrogen.
DHEA ist eines der wichtigsten Longevity-Hormone überhaupt und spielt eine Schlüsselrolle für:
Energie
Regeneration
Stimmung
Stressbalance
Stoffwechsel
Libido
muskuläre Stabilität
Zellschutz
Dieser Artikel erklärt verständlich, HC-konform und wissenschaftlich fundiert, warum DHEA und Testosteron in den Wechseljahren so wichtig sind – und warum so viele Frauen erst spät erkennen, dass ihre Symptome hormonelle Wurzeln haben.
1. Was ist DHEA – und warum ist es für Frauen so wichtig?
DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist ein Hormon, das vor allem in der Nebennierenrinde gebildet wird.
Es ist eines der bedeutendsten Prohormone im Körper, denn aus DHEA entstehen:
Testosteron
Östrogen
weitere Sexualhormon-Bausteine
DHEA ist damit so etwas wie der „Wurzelhormon-Rohstoff“.
Seine Funktionen betreffen:
Stoffwechselprozesse
Energieverfügbarkeit
Schlafqualität
Stressverarbeitung
Zellgesundheit
Regeneration
Stimmung
Gewebsstabilität
2. DHEA fällt ab dem 30. Lebensjahr – oft unbemerkt
Ab etwa 30 nimmt die körpereigene DHEA-Produktion langsam, aber kontinuierlich ab.
Bis zur Menopause sinkt sie um bis zu 60 %.
Das bedeutet:
👉 Weniger DHEA = weniger Rohstoff für Testosteron & Östrogen.👉 Weniger Testosteron = weniger Energie, Kraft & Libido.👉 Weniger Östrogen = Stimmung, Haut, Schleimhäute & Vitalität verändern sich.
Gerade dieser DHEA-Abfall ist einer der Hauptgründe, warum viele Frauen bereits Jahre vor den eigentlichen Wechseljahren erste Symptome spüren.
3. Wie DHEA und Testosteron zusammenwirken
3.1 DHEA → Testosteron: Energie & Kraft
Testosteron ist bei Frauen essenziell für:
Antrieb
Energie
Regeneration
Muskeltonus
Stoffwechselprozesse
Körpergefühl
Libido
Wenn DHEA sinkt, sinkt oft auch die Testosteronverfügbarkeit.
Typische Rückmeldungen:
„Ich fühle mich kraftlos.“
„Ich habe weniger Lust.“
„Ich spüre mich nicht mehr richtig.“
„Mein Körper fühlt sich weich an.“
3.2 DHEA → Östrogen: Stimmung & Vitalität
Ein Teil des Östrogens wird über DHEA gebildet.
Das bedeutet:
Weniger DHEA → weniger Östrogen → Stimmung & Wohlbefinden schwanken stärker.
Typische Hinweise auf niedrige DHEA-Östrogen-Dynamik:
dünnere Schleimhäute
reduzierte Sinnlichkeit
Stimmungsschwankungen
Schlafstörungen
innere Unruhe
4. Was passiert in den Wechseljahren?
Die Wechseljahre sind keine Östrogenkrise – sondern eine Achsen-Veränderung.
Folgendes geschieht:
✔ Östrogen sinkt
→ Stimmung, Schleimhäute, Körpergefühl
✔ Progesteron sinkt stärker
→ Schlaf, Stressresistenz, Zyklen
✔ DHEA sinkt weiter
→ Energie, Libido, Regeneration
✔ Testosteron sinkt
→ Kraft, Antrieb, Vitalität
Die meisten Symptome ergeben sich aus der Summe aller Achsen, nicht aus einem einzelnen Hormon.
5. DHEA & Longevity – warum es ein Schlüssel zur Zellgesundheit ist
DHEA wird in der Longevity-Medizin oft als Marker für:
biologische Belastung
Stressresilienz
Regenerationsfähigkeit
Zellgesundheit
Alterungsrate
betrachtet.
Frauen mit niedrigem DHEA berichten häufig von:
schneller Erschöpfbarkeit
weniger Motivation
Schlafproblemen
emotionaler Dünnhäutigkeit
geringerer Leistungsfähigkeit
verlangsamter Regeneration
6. Die Stressachse: DHEA vs. Cortisol
DHEA und Cortisol stammen aus demselben Hormonweg.
Wenn Cortisol dauerhaft hoch ist (Stress, Schlafmangel, Überforderung):
→ DHEA wird verdrängt→ Testosteron sinkt→ Östrogen sinkt→ Energie & Regeneration fallen ab
Darum fühlen sich viele Frauen in den Wechseljahren gleichzeitig:
müde
unruhig
reizbar
energielos
weniger belastbar
Der Körper befindet sich in einem biologischen „Stressmodus“.
7. Symptome eines niedrigen DHEA- und Testosteronspiegels
7.1 körperlich
Müdigkeit
Muskelschwäche
verlangsamte Regeneration
Libidoverlust
trockene Schleimhäute
geringere Belastbarkeit
7.2 psychisch
Stimmungsschwankungen
wenig Antrieb
innere Unruhe
emotionale Sensibilität
7.3 neurologisch
Konzentrationsschwäche
schlechter Schlaf
Nervosität
8. Warum viele Frauen DHEA erst spät erkennen
Die Symptome sind:
✔ unspezifisch✔ alltagsnah✔ schleichend✔ oft „wegerklärt“
Viele Frauen denken zuerst an:
Stress
Überforderung
Schlafmangel
Psyche
Beziehung
Berufsalltag
und nicht an die hormonelle Ursache.
9. Was Frauen selbst tun können
✔ Schlaf verbessern
Regeneration ist DHEA-sensitiv.
✔ Stress reduzieren
Atemtechniken, Pausen, HRV-Training.
✔ Ernährung stabilisieren
Protein + blutzuckerfreundliche Ernährung.
✔ Krafttraining integrieren
Unterstützt Testosteronprozesse.
✔ Nährstoffversorgung stärken
Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe.
10. Diagnostik: Wann sollte DHEA geprüft werden?
chronische Müdigkeit
Libidoverlust
Schlafstörungen
Stimmungsschwankungen
Perimenopause
frühe Wechseljahreszeichen
Stressbelastung
geringe Belastbarkeit
verlangsamte Regeneration
Antriebslosigkeit
🧬 11. Rolle in der Naturheilpraxis SunDáo
In der Naturheilpraxis SunDáo betrachten wir DHEA als zentralen Marker für weibliche Energie, Regeneration und hormonelle Balance.
Wir analysieren:
DHEA
Testosteron & freies Testosteron
Östradiol
Progesteron
Cortisol
Insulin & Stoffwechselbalance
Schlafprofile
Stressachsen (inkl. HRV)
Aminosäuren
Mikronährstoffe
Unsere Arbeit verbindet:
✔ Longevity-Medizin ✔ Naturheilkunde ✔ Stress- & Schlafregulation ✔ Hormonachsenanalyse ✔ Mikronährstoff- & Aminosäurenbalance ✔ alltagsnahe Begleitung
Ziel:
Frauen wieder in Kraft, Balance und Regeneration zu bringen – körperlich wie emotional.
✅ FAQ – DHEA, Testosteron & Wechseljahre
1. Was ist DHEA eigentlich?
DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist ein Hormon, das vor allem in der Nebennierenrinde gebildet wird. Es dient als Vorstufe für andere Hormone wie Testosteron und Östrogen und spielt eine wichtige Rolle für Energie, Regeneration und Stressbalance.
2. Warum ist DHEA für Frauen in den Wechseljahren so wichtig?
DHEA liefert einen Teil der Bausteine für Testosteron und Östrogen. Wenn DHEA sinkt, kann sich das auf Vitalität, Libido, Stimmung, Schlaf und Regenerationsfähigkeit auswirken – besonders in der Perimenopause und Menopause.
3. Ab welchem Alter nimmt DHEA üblicherweise ab?
Die körpereigene DHEA-Produktion beginnt meist ab dem dritten Lebensjahrzehnt langsam zu sinken. In den Jahren vor und während der Wechseljahre kann dieser Rückgang deutlicher spürbar werden.
4. Welche Verbindung besteht zwischen DHEA und Testosteron bei Frauen?
DHEA ist eine wichtige Vorstufe für Testosteron. Sinkt DHEA, kann die Verfügbarkeit von Testosteron abnehmen. Das ist relevant für Energie, Kraft, Antrieb, Stoffwechselprozesse und sexuelles Interesse.
5. Welche Symptome können auf einen niedrigen DHEA- und Testosteronspiegel hinweisen?
Häufig genannt werden Müdigkeit, geringere Belastbarkeit, verlangsamte Regeneration, Libidoverlust, weniger Muskelspannung, Stimmungsschwankungen und ein Gefühl von „innerer Erschöpfung“.
6. Welche Rolle spielt Stress für DHEA und Testosteron?
DHEA und Cortisol entstehen aus verwandten Vorstufen. Bei chronischem Stress wird vermehrt Cortisol gebildet, was die DHEA-Bildung beeinträchtigen kann. Weniger DHEA bedeutet oft auch weniger Testosteron und kann Energie und Wohlbefinden beeinflussen.
7. Wie wirken sich DHEA und Testosteron in den Wechseljahren auf Stimmung und Schlaf aus?
Veränderungen von DHEA, Testosteron und Östrogen können mit Schlafstörungen, innerer Unruhe, Stimmungsschwankungen, Antriebsmangel und veränderter Stressresistenz einhergehen.
8. Kann man DHEA einfach als „Anti-Aging-Hormon“ betrachten?
DHEA wird in der Longevity-Medizin häufig als Marker für biologische Belastung, Regeneration und Stressresilienz betrachtet. Es ist jedoch Teil eines komplexen Hormonsystems und sollte immer im Zusammenhang mit anderen Parametern bewertet werden.
9. Was können Frauen selbst tun, um DHEA- und Testosteronprozesse zu unterstützen?
Hilfreich sind unter anderem ausreichend Schlaf, stressreduzierende Maßnahmen, regelmäßige Bewegung (insbesondere Krafttraining), eine protein- und mikronährstoffreiche Ernährung sowie eine stabile Blutzuckerregulation.
10. Wann ist eine Messung von DHEA und Testosteron sinnvoll?
Bei anhaltender Müdigkeit, Libidoverlust, Stimmungsschwankungen, Schlafproblemen, deutlicher Stressbelastung oder ausgeprägten Wechseljahresbeschwerden kann eine ganzheitliche hormonelle Diagnostik, einschließlich DHEA und Testosteron, sinnvoll sein.
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